Die Schule bleibt bis auf weiteres geschlossen. Ausnahmeregelungen siehe Notbetreuung und siehe die neueste Verordnung auf den Seiten des Kultusministeriums - Für weitere Infos bitte klicken.

Corona-Virus Hinweis

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Die Schule bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Ausnahmeregelungen siehe Notbetreuung und siehe die neueste Verordnung auf den Seiten des Kultusministeriums

Liebe Eltern/Erziehungsberechtigte,

Bitte beachten Sie die entsprechenden Mitteilungen auf der Seite des Kultusministeriums sowie die aktuellen Hinweise:

https://km-bw.de/Coronavirus

Dort stehen unter anderem die neueste Version der Verordnung sowie weitere Informationen.

Angesichts der vielen Änderungen verweisen wir nur noch auf diese Seite, um in der Darstellung übersichtlicher zu werden:

Mehr regionale Informationen aus dem Ortenaukreis finden Sie unter:

https://www.ortenaukreis.de/corona

Wer bekommt eine Notbetreuung?

Kinder, deren Eltern in Einrichtungen und Betrieben arbeiten, die zur sogenannten kritischen Infrastruktur zählen:

Mitarbeiter/in im Krankenhaus, in Pflegediensten, Altenpflegeheimen, Polizei oder Feuerwehr, öffentlicher Personennahverkehr, Hersteller/in von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie-und Wasserversorgung

Darüber hinaus haben auch Eltern und Alleinerziehende einen Anspruch, wenn sie bei der Arbeit unabkömmlich sind. Dies muss vom Arbeitgeber bestätigt werden. Eine entsprechende Bescheinigung finden sie HIER.

Wer hilft bei Schwierigkeiten:

Die Schulsozialarbeit

Valerie Zimmermann stellt sich vor:

Liebe Schüler/innen und Eltern der Hansjakob-Schule,

aktuell ist alles etwas anders. Dennoch oder gerade deshalb kann es zu Situationen kommen, in denen man Unterstützung benötigt oder einfach ein offenes Ohr braucht.

Deshalb ist die Schulsozialarbeit, auch in der aktuellen Zeit bei Themen aller Art montags bis freitags von 8–13 Uhr telefonisch oder per Mail erreichbar.

Valerie Zimmermann – 0160 4492135
valerie.zimmermann@ortenaukreis.de

Das Landratsamt Ortenaukreis hat außerdem eine neue Hotline Psychologische Beratung Corona eingerichtet, welche unter der Telefonnummer 07821 9157 2557 montags bis freitags von 9-12 Uhr und von 13-16 Uhr erreichbar ist.

Schulpsychologische Betreuung

Die neue und sehr ungewohnte Situation kann Sorgen und Ängste, persönliche oder familiäre Belastungen und Krisen hervorrufen. Wenn Sie Fragen haben und Anregungen wünschen, können Sie sich an die Schulpsychologische Beratungsstelle wenden:

Frau Leuthner, Sekretariat und Anmeldung
Mail: poststelle.spbs-og@zsl-rs-fr.kv.bwl.de

Telefonnummer: 0781 120301-61

Sprechzeiten:
Mo. bis Do. 08:00 – 12:00 und 13:00 – 16:00
Fr. 08:00 – 12:30

Die Tätigkeit von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen kann grundsätzlich von allen an Schule Beteiligten (Schülern, Lehrkräften, Eltern, Schulleitungen) in Anspruch genommen werden.

Psychologische Beratungsstellen

Außerdem stehen die Psychologischen Beratungsstellen im Ortenaukreis für Gespräche und Informationen von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Die Hotline für den gesamten Ortenaukreis ist unter der Nummer 07821 / 9157 2557 erreichbar.

Anregungen für das Lernen zuhause wurden vom Zentrum für Schulqualität zusammengestellt.

Sie befinden sich hier:

Text vorlesen:

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Grundstufe

Allgemein

Die Grundstufe umfasst, in Anlehnung an die Regelschule, vier Schulbesuchsjahre. Die Klassenstärke beträgt zwischen vier und sieben Schüler. Schwerpunkt in der Grundstufe stellt der Klassenlehrerunterricht dar. Klassen der Grundstufe gibt es sowohl in der Stammschule wie auch als Außenklasse an Grundschulen.

1) Sozial-emotionale Entwicklung

Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit und der Grundlagen für das tägliche Zusammenleben.

Identitätsfindung:

Um Fähigkeiten und Bedürfnisse zu erkennen und zu äußern und sich im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten zu äußern, werden immer wieder Lernsituati

onen geschaffen die es den Schüler/innen erlauben sich im spielerischen Handeln mit ihren Bedürfnissen und Erfahrungen im Lebensalltag auseinander zu setzen. Zielsetzung ist es hier die Schüler in der Lage zu bringen, eigene Bedürfnisse zu erkennen und nach Möglichkeit zu benennen. Hierzu ist der Ausgangspunkt die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt.

  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Körperliche Bedürfnisse wahrnehmen
  • Mit anderen in Beziehung treten und Sozialkontakte aufbauen
  • In Beziehung treten über Körper und Bewegung
  • mit eigenen Gefühlen umgehen
  • Bedürfnisse äußern
  • Bedürfnisse anderer wahrnehmen 

Gruppenfindung:

Innerhalb der Klassengemeinschaft lernen die Schüler im Umgang miteinander,  gesellschaftliche Umgangsformen kennen und entwickeln ein eigenes soziales Verhalten durch Nachahmung und Beobachtung.

Gerade im Bereich der Grundstufe ist es wichtig, dass der Schüler ein Zugehörigkeitsgefühl entwickelt, weiß welches seine Klasse ist, seine Lehrer sind um sich in diesem zunächst „geschützten“ Rahmen der Klassengemeinschaft an den sozialen Verhaltensregeln der Gruppe zu orientieren und auszuprobieren .

  • Wer gehört zu meiner Klasse?
  • Erprobungsfeld für den Umgang miteinander
  • spielen lernen durch gemeinsames Handeln
  • Regelverständnis entwickeln
  • eigene Verhaltensmuster entwickeln

Die Schüler werden durch Kennenlernen verschiedener Verhaltensmuster, gesellschaftlicher Umgangsformen und Wertevermittlung  auf ein geregeltes Zusammenleben und den Umgang mit anderen Menschen so weit wie möglich vorbereitet.

2) Dialog mit den Eltern

Wir wollen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern schaffen, um das Kind gemeinsam zu begleiten und bestmöglichst fördern zu können.

Durch:

  • Elternabende
  • Einzelgespräche
  • ILEB-Gespräche (Individueller Lern- und Entwicklungsbegleiter)
  • Hausbesuche bei Bedarf
  • Mitteilungsheft, Telefonate und enger Kontakt

3) Übergang Kindergarten – Schule

  • Kontaktaufnahme mit der Familie vor der Einschulung
  • Eltern haben die Möglichkeit in der Schule zu Hospitieren
  • ggf. Elternabend zur Information über die Grundstufe (Stammschule / Außenklasse)

Die Schwerpunkte in den ersten Schulwochen:

  • Die Schüler lernen sich kennen und sich in der Schule zu orientieren
  • Die Schüler finden ihren Platz in der Klasse / Schule
  • Spiele zur Gruppenbildung
  • Schulalltag kennenlernen, mit seinen Aufgaben und Regeln
  • Klassenzimmer gemeinsam einrichten und dekorieren

4) Grundlagen in den Kulturtechniken

In einem ganzheitlichen, handlungs- sowie aktivitätsorientieren Unterricht werden Lesen/Schreiben und Rechnen in den Gesamtunterricht integriert.

Grundlagen für das Erlernen von Kulturtechniken sind u.a.:

  • Förderung der Feinmotorik
  • Sinnentnahme aus Bildern
  • Symbolbewusstsein
  • Schriftzeichenerwerb
  • Buchstaben, Silben und Worte lesen
  • Farbe und Formen
  • Mengenerfassung
  • Ziffern

Diese Grundlagen werden entsprechend dem individuellen Entwicklungsstand des einzelnen Schülers in der Grundstufe gelegt und  aufgebaut.

Das Lernangebot orientiert sich dabei am Lernstand des einzelnen Schülers und vermittelt sich durch auf den Schüler individuell zugeschnittenes Arbeitsmaterial. Dabei wechseln sich Phasen der Neueinführung mit Phasen der Übung und Festigung ab.

Als Leselerngang wird mit der Fibel „Momel lernt lesen“ gearbeitet.n

5) Kommunikation

Wir betrachten es als Grundrecht für jeden Schüler sich mitteilen zu können und verstanden zu werden. Das bedeutet, dass mit den Möglichkeiten eines jeden Schülers eine Kommunikationsform erarbeitet werden muss.

Dazu zählen u.a.: 

  • Erzählanlässe schaffen, um die sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu fördern, wie z.B. Berichte von Wochenende im Morgenkreis.
  • Gebärden / gebärdenunterstützte Kommunikation (Nach „ Schau doch meine Hände an“)
  • Bilder und Symbole, die den Schülern helfen sich mitzuteilen.
  • Sprachausgabegeräte (z.B. Talker)

Dabei ist der Einbezug der Eltern für die jeweilige Kommunikationsform ein wesentlicher Bestandteil.

6) Arbeitsverhalten im Unterricht entwickeln

Schwerpunkte:

  • Schul-und Klassenregeln erlernen 
  • Aufgaben und Pflichten im Schulaltag übernehmen
  • Eine Arbeitshaltung entwickeln
  • Arbeitsabläufe erlernen und üben
  • Umgang mit Materialien und Arbeitsgeräten (Besteck, Stift, Schere, Farben, Kleber, Papier, Stoff, Holz und Metall) kennen lernen und üben.

7) Lern- und Erfahrungsfelder außerhalb der Schule

Öffnung des Unterrichts für Angebote in schulnaher Umgebung:

  • z.B. Einkaufen, Spielplatz, öffentliches Schwimmbad, Verkehrswege, Messe, Weihnachtsmarkt, Gemeinsames Lernen
  • z.B. klassenübergreifend bei Projekten

8) Selbstständige Lebensführung

In der Grundstufe sollen die Unterrichtsangebote in diesem Bereich elementare Kompetenzen und Fertigkeiten vermitteln, die zu größtmöglicher Selbständigkeit und somit zur Teilhabe an gemeinschaftlichem Leben führen

Selbstversorgung:

  • Körperpflege und Hygiene
  • Kleidung – sich kleiden
  • Verantwortung für Eigentum entwickeln (z.B. Schultasche,            
  • Vesperdose, Sportbeutel, Kleidung)
  • Ernährung – tägl. Frühstück,  Mittagessen,                                             
  • Kochen in der Klassengemeinschaft,
  • Einkaufen

Mobilität:

  • Bewegungselemente im Unterricht einbauen
  • Sport, Spiel, Tanz anbieten
  • Schulgelände nutzen    
  • Schulbus fahren
  • Lerngänge, Ausflüge u. Schullandheimaufenthalte durchführen
  • Zusammenarbeit mit Therapeuten

Spiel und Freizeit:

  • Spiel und Freizeitgestaltung alleine und mit anderen zur erholung und Entwicklung eigerner Interessen nutzen.
  • Über spielerische Tätigkeiten Kontakte knüpfen und pflegen.

9) Religionsunterricht

Alle Schüler erhalten wöchentlich  zwei Stunden Religionsunterricht, da wir auf der Grundlage des Bildungsplans jeden Menschen als religiös begabt, als einmalig und mit Würde ausgestattet sehen; dies gilt für  Schüler aller Religionsgemeinschaften.

  • Er findet konfessionell-kooperativ statt
  • und bietet in der Gemeinschaft Raum für elementare Erfahrungen und Bedürfnisse der Kinder (wie Freude und Geborgenheit; Trauer und Angst).
  • Darüber hinaus wird die Frage nach Gott angeregt und wach gehalten, und ein kindgemäßer Glaubensbezug angebahnt.
  • Die Kinder lernen religiöse Rituale und Symbole kennen.
  • Sie erfahren Gemeinschaft bei Festen und Feiern, die sie kreativ mitgestalten.

Die Kinder werden durch die Schule auf ihrem Weg zur Integration in ihre Heimatpfarrgemeinde begleitet (zur Erstkommunion, später Konfirmation, evtl. zur Gruppenstunde).

10) Außenklassen an der Hansjakob-Schule der Grundstufe

Außenklassen werden immer gemäß den Wünschen der Eltern und Erziehungsberechtigten eingerichtet. Hier passt sich die Schule an die Bedürfnisse an. So kann es sein, dass wir in einem Jahr mehrere ausgelagerte Klassen haben, in anderen Jahren ggf. sogar gar keine.

Die Lehrerinnen der verschiedenen Schularten arbeiten als Team zusammen, wobei die Verantwortung der Lehrkräfte für die jeweiligen Klassen ihrer Schulart erhalten bleibt (siehe auch Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg).

Die Außenklassen sind Teil der Hansjakob-Schule und werden an ihren jeweiligen Partnerschulen gemeinsam mit ihren Partnerklassen unterrichtet. Die Schüler/innen der  Hansjakob – Schule in den Außenklassen werden nach dem Bildungsplan der Schulen für geistig Behinderte unterrichtet.

Die Unterrichtszeiten richten sich nach den Gegebenheiten der jeweiligen Partnerschulen.

Die Neugründung und Weiterführung von Außenklassen obliegt der Bereitschaft der jeweiligen Partnerschulen und der Initiative und dem Interesse der Eltern, die Schüler/innen der Hansjakob-Schule für eine Außenklasse anmelden. Kann eine Außenklasse aus organisatorischen Gründen nicht zustande kommen, besuchen die Schüler/innen die Stammschule der Hansjakob-Schule in Offenburg.

Deutet sich bei Schüler/innen der Hansjakob-Schule ein höherer Förderbedarf, als er in einer Außenklasse möglich ist an, entscheidet das Lehrerteam mit der Hansjakob-Schule ob eine Beschulung des betroffenen Schülers an der Hansjakob-Schule sinnvoller ist.

Arbeitsgrundlagen in der Außenklasse:

  • Es liegen die Lehrpläne beider Schularten zugrunde
  • Für die Schüler der Hansjakob Schule gilt der Lehrplan für die Schule für Geistig Behinderte
  • Arbeitsgrundlage bildet ein individueller Entwicklungs-u. Förderplan für jeden Sonderschüler.
  • Es gilt auch für die Außenklasse das Grundstufenprofil der Hansjakob- Schule
  • Unterrichtsinhalte des Grundschulunterrichts werden in sonderpädagogischer Aufarbeitung für die Sonderschüler erfahrbar gemacht.
  • Zieldifferenzierung im Unterricht ermöglicht vielfältiges Lernen für die Schüler beider Schularten.
  • Lehrerteam gewährt intensive Unterrichtsbegleitung

Ziele der Unterrichtung in Außenklassen:

  • Kompetenzen im sozialen Umgang erwerben
  • Soziales Miteinander  üben, gestalten und leben
  • Kognitive und lebenspraktische Förderung durch: partizipieren, zuhören, zuschauen, nachahmen, gemeinsames Handeln und Erleben
  • Sprachförderung

Rahmenbedingungen, Organisation:

Lehrerteam muss gewährleistet sein! 

  • Grundschullehrer/in,
  • Fachlehrerin an Schulen für Geistig Behinderte
  • Praktikant/in oder Bufdis
  • Stundenweise Begleitung des Unterrichts durch eine/n Sonderschullehrer/in 

2 Klassenräume 

  • möglichst nebeneinander

Finanzielle Regelungen der teilnehmenden Schulen müssen zugrunde liegen:

  • Materialverbrauch,
  • Nutzung der Technik,
  • Unkosten f. Raumnutzung